Donnerstag, 2. Oktober 2014

Quick Heal Internet Security Premium 2014

 


Überschaubare Lösung


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Die Installation verlief bei mir ohne größere Probleme. Es dauerte allerdings ungewöhnlich lange, bis sich die Software nach dem Start zu Wort meldete. Nach der Installation werden auch die Updates gezogen, auch dies dauert etwas. Man hat die Möglichkeit, währenddessen die Registrierung durchzuführen; dies hat bei mir nicht funktioniert (keine Internetverbindung - äh, wo zog er denn gerade die Updates her?). Nach der Installation ging aber auch das. Bei der Registrierung möchte der Hersteller auch gerne die Telefonnummer und die Stadt wissen, beides sind Pflichtfelder. Kurioserweise ist die Stadt als Dropdown-Feld vorgesehen, Schleswig-Holstein hat dabei nur elf Städte.


Nach der Installation ist die Software einsatzbereit, aber Scans sind noch nicht eingerichtet. Mit anderen Worten: Bedrohungen zur Laufzeit werden erkannt, bereits infizierte Dateien bleiben erst einmal. Daher habe ich erst einmal einen Scan gestartet, der recht lange lief, aber das System nicht übermäßig belastete. Das Ergebnis konnte ich im am nächsten Morgen in einem Report sehen. Hätte ich sehen können, wenn ich Lust gehabt hätte, Tausende von Einträgen durchzugehen - hier hätte ich mir eine klarere Strukturierung gewünscht.

Als zusätzliches Programm, das nicht in die Oberfläche integriert ist, bekommt man eine Anti-Malware. Diese hat tatsächlich auf meinem frisch installierten Rechner schon eine gefunden (PUP.Optional.GlobalUpdate.T) und (hoffentlich) erfolgreich beseitigt. Vor der Reparatur setzt die Software einen "System- und Wiederherstellungspunkt".

Es gibt natürlich einige Einschränkungen; die erheblichsten dürften sein, dass Mails weder bei POP3 mit SSL-Verschlüsselung noch unter IMAP gescannt werden können.

Ansonsten gibt es noch die elterliche Kontrolle; hier kann man Kategorien von Webseiten oder auch spezifizierte Webseiten für bestimmte Benutzer oder auch für alle Benutzer sperren. Außerdem kann man die Zeit fürs Surfen beschränken.

Schließlich empfiehlt sich nach der Installation ein Rundgang durch die Einstellungen. Dabei kann man dann auch den geplanten Scan planen. Beim Stöbern stolperte ich dann auch über nette Kleinigkeiten wie z.B. die Wiederherstellung des Proxys, sollten die Einstellungen nach dem Einspielen von Updates verloren gegangen sein.

Auf der Internetseite des Herstellers findet man eine Trial-Version dieses Programs, so kann man einen Monat in Ruhe testen, ob die Software den eigenen Ansprüchen genügt.

Fazit: Über die Zuverlässigkeit kann ich natürlich noch keine Aussage machen. Aber ansonsten eine überschaubare Lösung zum Schutz des PCs, die das System wenig belastet.


Weiterführende Links:

Die Software gibt es auch für mehrere PCs:

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