Samstag, 11. Oktober 2014

Inferno (Dan Brown)




Symbole und Andeutungen

*****

Robert Langdon erwacht im Krankenhaus. Visionen verfolgen ihn, doch seine Erinnerung fehlt. Und irgendjemand trachtet nach seinem Leben. Unvermittelt befindet er sich in einer wilden Schnitzeljagd auf den Spuren von Dantes Inferno.


In vielem folgt Dan Brown dem bewährtem Muster: Robert Langdon, Harvard-Professor für Ikonologie und Symbologie, gerät in einen rätselhaften Fall folgt den Spuren der Symbole und Andeutungen. Rätselhafte Figuren säumen seinen Weg, und das einzig Verlässliche ist, dass man sich über deren Intentionen kein verlässliches Bild machen kann. Zumindest nicht vor dem Ende des Buches. Während der Leser so an der Nase herumgeführt wird, führt ihn Dan Brown durch die Kunstgeschichte Europas.

Weder dies noch die Logik, die an mancher Stelle wilde Purzelbäume schlägt, dürfte den Fan überraschen. Das etwas offen gehaltene Ende wiederum überraschte mich ein wenig.

Sprachlich ist das Buch in der englischen Version geeignet für Leser mit guten Englisch-Kenntnissen; auf Slang wird weitgehend verzichtet.

Ein Buch, das trotz gelegentlicher Längen spannende Unterhaltung bietet. Kann ich empfehlen. Das erste Kapitel gibt es übrigens als Leseprobe umsonst: Inferno: Free Ebook Sampler.


Weiterführende Links:

Anmerkung:
  • Diese Rezension und damit auch die Amazon-Links beziehem sich auf das englische eBook.  Die deutsche Ausgabe findet man hier.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen