Mittwoch, 8. Oktober 2014

Ultrasport Boxstand





Das Schöne am Testen ist, dass man gelegentlich Sachen nimmt, die man im Leben nicht kaufen würde. So wie diesen Boxstand, denn Kampfsport betreibe ich eigentlich nicht. Aber mit Fitness und Aggressionsabbau rede ich mir das schön...



Mit diesem Boxstand erwartet den Kunden ein Riesenteil. 42kg müssen erst einmal ausgepackt und aufgebaut werden. Werkzeug liegt bei (bis auf einen kleinen Schraubenschlüssel für die kleinen Muttern); ich empfehle aber, möglichst eigenes (und höherwertiges) Werkzeug zu verwenden. Mit der Aufbauanleitung in Bild und Schrift habe ich das Teil gut zusammengebaut bekommen.

Fertig aufgebaut hat man zwar eine monströse Gerätschaft im Raume stehen (unbedingt vorher überlegen, wo man das denn sinnvoll aufstellen könnte!), aber machen kann man damit noch nichts. Dazu bedarf es eines passenden Sackes bzw. eines Speedballs (darauf habe ich erst einmal verzichtet). Der harte Kämpfer drischt natürlich mit nackten Fäusten auf den Sack ein; verweichlicht wie ich bin habe ich sicherheitshalber noch in passende Handschuhe investiert.

Nach den ersten zaghaften Schlägen habe ich dann mal richtig draufgehauen - nun weiß ich auch, wozu die Winkelstücke gut sind: Trotz der fast anderthalb Zentner rappelte der Ständer los. Zwar kann man das Gerät mit Hantelscheiben beschweren; wer aber einen ordentlichen Schlag oder Tritt pflegt, sollte auch die Option des Festdübelns in Erwägung ziehen.

Ob das Gerät Profi-Ansprüchen genügt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Zum gelegentlichen Draufprügeln kann ich es aber empfehlen.

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