Dienstag, 31. März 2015

Sanitas SBF 08 Diagnosewaage




Wem glaube ich nun?

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Diese Sanitas Diagnosewaage ist eher kompakt, aber durchaus auch für große Füße geeignet. Das Design ist ansprechend dezent.


Die Tragkraft der Waage ist mit max 150 kg angegeben; Körpergrößen bis 220 cm können erfasst werden.

Zu Beginn erfasst man seine persönlichen Daten (Größe, Alter, Geschlecht, Aktivitätsgrad). Dafür gibt es zehn Profile; das dürfte für die meisten Familien reichen. Vor dem Wiegen wählt man sein Profil aus, wartet die Anzeige der Daten ab und steigt dann barfuß auf die Waage. Nach kurzer Zeit werden erst das Gewicht und dann der Körperfettanteil, der Wasseranteil, der Muskelanteil sowie der BMI angezeigt.

Nachdem die allererste Wägung etwa ein halbes Kilo zuviel anzeigte (und beim Draufsteigen kräftig knirschte), blieben danach die Wiegeergebnisse im Bereich von +/- 0,2 kg und stimmen auch (zumindest ungefähr) mit den Ergebnissen meiner Söhnle-Waage (Soehnle 63350 Pwd Pharo 200 Analytic) überein, die ich zum Vergleich danebengestellt hatte.

Nun aber zur Diagnose: Der BMI ist noch exakt anhand der erfassten Daten und des Gewichts zu errechnen, daher stimmte er bei beiden Geräten überein. Betrachtet mich die Söhnle allerdings als Hänfling, sieht die Sanitas in mir ein wahres Muskelpaket. Ausgetrocknet bin ich "in den Augen" beider Gerätschaften. Die Aussage der hier betrachteten Sanitas-Waage zu meinem Körperfett ist deutlich schmeichelhafter.

Da ich nicht weiß, welche der beiden Waagen nun die richtigen Werte ermittelt bzw. errechnet, ziehe ich hierfür keine Punkte ab. Aber ein gewisses Misstrauen ist bei solchen Werten wohl grundsätzlich angebracht, für mich sind sie eine Indikation. Und als solche dürften auch die Veränderungen hinreichend aussagekräftig sein, sofern man immer mit dem gleichen Gerät misst.


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