Sonntag, 7. Juni 2015

Die Bibliothek der Schwarzen Magie 1: Die Wissende




Eine Welt der Magie

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Die nur schwach magisch begabte Bibliothekarin Elaine Elternlos bekommt durch einen Zauber das Wissen sämtlicher Bücher - und dadurch eine Macht, die sie gefährlich macht...


Schon bald nähren sich erste Zweifel, ob es sich dabei wirklich um einen Unfall handelte. Zusammen mit ihrer Freundin Daria und dem Inquestor Zorn versucht Elaine, das Rätsel zu lösen. Doch die Mächte, mit denen Elaine sich anlegt, sind mächtiger, als sie es sich jemals hätte vorstellen können.

Christopher Nuttall schafft in diesem Buch eine Welt mit einem fragilen magischen Gleichgewicht, welches plötzlich gefährdet ist. Die Handlung ist über weite Teile spannend und mitreißend. An Stellen, wo Erotik ins Spiel kommt, bringt Nuttall ebenfalls die Magie in Form von recht skurrilen Anekdötchen ein. Sprachlich besteht allerdings durchaus noch Potential; vor allem viele Wiederholungen wirken eher störend. Ebenfalls störend fand ich, dass relativ oft aus gegebenen Fakten Schlussfolgerungen gezogen werden, die sich dem Leser einfach nicht erschließen wollen.

Zu dieser Reihe sind auf Englisch bereits weitere Folgen erschienen. Das Buch ist aber in sich abgeschlossen.

Fazit: Ein spannender Fantasy-Roman, der den Leser zu fesseln weiß. Trotz (oder besser: wegen) der sprachlichen Mängel knappe vier Sterne.


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Rezensionsexemplar

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