Donnerstag, 2. Juli 2015

The Shadow Cartel (The Dominic Grey Series)





Called upon by a former love to look into the death of a family friend in Miami, veteran investigator Dominic Grey is sucked into the darkest reaches of international narcotics trafficking. The murders of multiple drug dealers during a bizarre religious ceremony, combined with the appearance of a mythical assassin, take DEA agent Federico Hernandez and CIA operative Lana Valenciano down the same deadly path.

Lying in wait is an enemy known only as the General: a criminal mastermind whose uncanny ability to avoid detection while cowing even the most ruthless of rival cartels has made him a legend.

Thrown together on a covert manhunt, Grey and the two government agents race across the Americas to unearth a dark chapter in the history of the CIA that has spilled into the present—and put them in the crosshairs of an underworld puppeteer with a frightening reach.


Soweit der Klappentext. Während Viktor Radek, Professor für Religionsphänomenologie, sich im Sanatorium mit seiner ausgeuferten Bewältigungsstrategie beschäftigen muss und daher zu einer Nebenrolle verurteilt ist, muss der Privatdetketiv Dominic Grey sich mit einer unheilvollen Mischung aus Drogenkartell und religiösem Kult auseinandersetzen. Dabei arbeitet er mit der DEA zusammen; auch die CIA ist mit von der Partie, erwartungsgemäß in einer zwielichtigen Rolle. Doch die Gegner sind mächtig, zu mächtig für das Team? Und wer ist es, der die Fäden im Hintergrund zieht? Ein Superhirn oder doch eher ein Hirngespinst?

Der Thriller ist durchweg spannend und lässt dem Leser wenig Raum zum Durchatmen. Trotzdem fand ich ihn schwächer als seine Vorgänger (The Summoner, The Egyptian und The Diabolist). Ein Grund dafür mag darin liegen, dass die eindrucksvollen Jiu-Jitsu-Kampfeinlagen des Privatdetektivs hier deutlich weniger zum Einsatz kommen. Wesentlich mehr vermisste ich jedoch Viktor Radek, der sonst der Handlung einen okkulten Unterton, eine düstere Note hinzufügen konnte.

Sprachlich anspruchsvoll, würde ich das Buch nur Lesern empfehlen, die bereits englische Bücher gelesen haben.

Fazit: Spannend und lesenswert - aber nächstes Mal bitte wieder mit Viktor Radek!



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