Sonntag, 12. Juli 2015

Wohin bloß mit dem Verpackungsmüll?

Die meisten Produkttester werden das Problem kennen: Was eine Kleinfamilie im Monat an Müll produziert, schafft man selber in einer Woche. Zusätzlich zum normalen Müllaufkommen. Es stellt sich die bange Frage: Wohin mit all dem Müll?


Für das Altpapier haben wir blaue Tonnen - und oft genug heißt es bei mir: Am Ender der blauen Woche noch soviel Monat übrig. Die Alternativen sind hier leider begrenzt, zur Not muss ich mal ein paar Kisten zu öffentlichen Sammelstellen transportieren. Oft gibt es auch bei Supermärkten die Möglichkeit, Altpapier dort zu entsorgen.

Aber: Nicht jeder Karton muss vernichtet werden, ab und an versendet man selber mal etwas. Warum dann die überteuerte Ware von der Post nehmen, wenn es der gebrauchte Karton genauso tut?

Interessanter wird es bei Kunststoffverpackungen: Heute habe ich zwei größere Pakete ausgepackt, der Plastikanteil hätte wieder für einen gelben Sack gereicht. Aber alles, was sich zusammendrücken lässt, kann man erheblich komprimieren: Als Milch-Massenkonsument habe ich immer leere Milchpackungen im Hause. Reisst man eine solche auf, kann man oft Mengen hineinquetschen, für die man sonst einen ganzen gelben Sack benötigen würde.

Es bleibt das Problem der überflüssigen Ware: Was tun mit Elektroschrott - denn der ist leider oft genug dabei? Klar, kann man entsorgen. Oder man stellt ihn bei eBay ein - natürlich mit dem Hinweis: Defekt. Meistens geht er weg - und nicht nur für einen Euro. Denn Bastler suchen immer nach Ersatzteilen. Neben dem meist mageren Ertrag (nein, reich wird man davon wahrlich nicht!) hat man schon wieder das Entsorgungsproblem für einen Karton gelöst. - Diese Entsorgungsvariante lohnt sich zugegebenermaßen nur dann, wenn man ohnehin Post oder Packstation besucht und daher keine zusätzlichen Wege entstehen.


1 Kommentar:

  1. Für die Kartons habe ich schon eine Möglichkeit der Weiterverwendung gefunden:http://ein-kleiner-blog.blogspot.de/2013/08/aus-der-bastelstube-ordnungs-und.html
    Und für Milchkartons gibt es auch was:http://ein-kleiner-blog.blogspot.de/2014/04/bassermann-inspiration-gartenbucher.html (aus dem 2. Gartenbuch).
    Ein großes Problem ist der Plastikmüll, den ich immer bei den Produkttests beanstande, denn es muss nicht immer Plastikfolie und Styropor sein. Inzwischen gibt es natürliche Alternativen.
    LG Elke

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