Freitag, 23. Oktober 2015

Revellutions 24520 - Dust Rider Buggy





Ordentlich verpackt ist er, der Revellutions Dust Rider Buggy. Die Verpackung war bei mir schon, nomen est omen, etwas angestaubt. Enthalten sind der Buggy selber, Akku und Ladegerät für den Buggy sowie eine Fernsteuerung. Die sechs für die Fernsteuerung benötigten Batterien gehören leider nicht zum Lieferumfang. Die Bedienungsanleitung beschränkt sich nicht nur auf die reine Bedienung, sondern gibt auch allgemeine Fahr-Tipps.


Zunächst muss der Akku geladen werden; 60 Minuten Ladezeit reichen gemäß der Anleitung für 30 Minuten Fahrzeit. Eine volle Ladung benötigt 75 Minuten.

Die Fernbedienung im Revolver-Look wirkt zunächst etwas eigenwillig, man gewöhnt sich aber schnell daran. Das Lenkrad lässt sich umdrehen, so dass die Fernbedienung auch für Linkshänder bequem zu handhaben ist.

Der Buggy verfügt über zwei Gänge, welche am Fahrzeug verändert werden: Der langsame Gang ist für drinnen oder größere Steigungen vorgesehen, der schnelle für flaches Gelände.

Der Buggy sieht nicht nur schick und flott aus. Lässt man ihn fahren, zeigt er, was in ihm steckt: Power pur. Will man das Fahrzeug drinnen fahren, braucht man dafür viel Gefühl (oder ein richtig großes Wohnzimmer). Die Lenkung ist wendig; nur beim Rückwärtsfahren benötigt das Gefährt öfter einen zweiten Anstupser mit der Fernbedienung. Im Außeneinsatz überzeugen die hohe Reichweite der Fernbedienung (ca. 90 Meter) sowie die Akkuleistung. In Sand und hohem Gras fährt sich der Buggy leicht fest; Asphalt, Kies und trockene Waldwege sind ihm am liebsten.

Fährt sich der Buggy fest, fliegen die Fetzen.
Im Sand gräbt er sich damit jedoch nur tiefer ein.
Foto mit: Olympus TG-4



Allerdings zeigt sich ein ziemlich lautes Knattern und Schlagen; beim Anfahren führt dies zu einem heftigen Wippen des Hecks. Hinzu kommt, dass die achterliche Federung gerne abspringt, selbst im "Leerlauf" in der Hand gehalten. Möglicherweise sollte der Kabelbinder, der bei Auslieferung um die Hinterachse lief, genau das vermeiden - aber dann sollte das auch irgendwo erwähnt werden.

Das Gefährt begeistert. Obwohl die oben beschriebenen Probleme eine kurze Lebensdauer selbst bei zurückhaltender Fahrweise befürchten ließen, hat es auch einer intensiven und potentiell zerstörenden Prüfung durch meine Nachfahren standgehalten.


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Vine Produkttest

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