Montag, 30. November 2015

Neato 945-0181 Botvac Connected




Starker Robbi mit kleinen Schwächen

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Der Neato Botvac Connected kommt mit Ladestation, einer Ersatzbürste sowie zwei Ersatzfiltern. Dazu ein Magnetband, ein USB-Kabel sowie einen Flusenkamm. Die mehrsprachige Bedienungsanleitung ist nicht unbedingt hilfreich.


Zur Inbetriebnahme muss der Neato erst einmal geladen werden. Währenddessen kann man sich schon einmal die passende App (in meinem Fall für Android) herunterladen. Der Roboter verfügt über einige Bedienelemente; man kann ihn jedoch auch über eben diese App steuern. Dazu muss eine WLAN-Verbindung hergestellt werden, erst mit dem Roboter, dann mit dem eigentlichen WLAN. Dies hat bei mir erst beim zweiten Anlauf funktioniert.

Man kann für jeden Wochentag eine Saugzeit einstellen, zu der sich das Gerät selbständig an die Arbeit macht. Dabei kann man für jede programmierte Zeit angeben, ob die Reinigung im Turbo- oder im Eco-Modus erfolgen soll. Auch eine manuelle Reinigung - entweder eine Komplettreinigung, die Reinigung einer verschmutzten Stelle oder kompllett manuelle Steuerung - lässt sich per App starten, und dies auch von unterwegs. Bis auf die komplett manuelle Steuerung kann man selbstverständlich alles auch ohne App einrichten.

Die Reinigungsleistung ist okay, aber nicht unbedingt überragend. Bei der Reinigung ist das Gerät nicht unbedingt leise; auch im Eco-Modus ist es nur marginal besser. Bei der Reinigung sucht sich der Neato seinen Weg durch die Wohnung, wobei er Hindernisse zwar schon mal leicht berührt, aber nicht rammt, so wie es andere Roboter gerne tun. NIcht immer fährt er die komplette Fläche ab, aber über die Zeit gleicht sich das aus. Aufgrund der geraden Vorderseite kann sich das Gerät auch an Wänden vorbeischieben und kommt so besser in die Kanten und Ecken, als es runde Geräte können. Eine Seitenbürste unterstützt das Gerät bei der Reinigung.

Nach der Reinigung sollte man den Behälter leeren und den Filter reinigen, wobei sich bei mir bislang nichts im Filter wirklich festgesetzt hat. Die Behälterreinigung finde ich etwas unglücklich, denn durch die Saugöffnung kommt nicht alles raus, und wenn man die (wohl auch dafür vorgesehene) große Öffnung verwendet, hat man den Behälter an zwei Seiten offen.

Da ein USB-Kabel beiliegt (der passende Anschluss liegt neben dem Hauptschalter), vermute ich, dass die Möglichkeit eines Firmware-Updates vorgesehen ist. Wie dies jedoch geschehen soll, darüber schweigen sich Anleitung und die Webseite des Herstellers gemeinschaftlich aus.

Vor nicht allzulanger Zeit hatte ich den iRobot Roomba 782 im Test. Im Vergleich würde ich sagen:
  • der Roomba punktet mit einer überlegenen Reinigungsleistung
  • der Neato hat eine intelligentere Steuerung und lockt mit der WLAN-Anbindung.

Trotz der oben beschriebenen, aus meiner Sicht eher kleineren Mängeln hat der Neato sich seine 5 Sterne redlich verdient.


Weiterführende Links:


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Vine Produkttest

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