Sonntag, 1. November 2015

Ravensburger Science X 18931 Mikroskopie, Smartscope




Pfiffige Idee, billige Verarbeitung

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Dieses Mikroskopieset von Ravensburger wird als Bausatz geliefert; die drei zur Beleuchtung benötigten AAA-Batterien sind nicht enthalten. Mitgeliefert werden neben den Bauteilen ein Objektträger, sechs Abdeckplättchen, eine Pipette, eine Pinzette, eine Petrischale sowie ein kleiner Schraubendreher. Außerdem gibt es noch einen Umbau aus Pappe für die Betrachtung der Objekte mit einem Tablet. Ein Säckchen für die Kleinteile sowie ein Poster. Der Zusammenbau ist im Groben in der Anleitung (von der die Umschlagseite in der Heftung abgerissen war) beschrieben, das reicht aber auch. Der Zusammenbau ist eigentlich ganz einfach. Eigentlich.


Leider passten die beiden kleinen Linsen erst einmal nicht. Glücklicherweise hat der Filius mit Adleraugen sofort die Nasen vom Spritzguss entdeckt; diese konnten wir dann mit einer Nagelfeile entfernen.

Einmal zusammengebaut, kann man die Objekte auf dem beiliegenden Objektträger von der Frontseite einlegen und wahlweise von unten oder oben beleuchten. Betrachten kann man sie vorzugsweise mit dem Smartphone, welches man mit der Kamera auf die Linse legt. Alternativ kann man auch sein Auge auf die Linse legen, was allerdings eher unbequem ist.

Die Anwendung des Smartscopes wird in der Anleitung beschrieben, verbunden mit dem Hinweis, dass aus Respekt vor dem Leben nur tote Tiere untersucht werden dürfen. Eine Ausnahme gilt für Ameisen, für diese wird auch eine (für diese vermutlich recht angenehme) Untersuchungsmethode am lebenden Tier beschrieben.

Auch wenn die Vergrößerung sich im Rahmen hält, war mein Sohn begeistert. Allerdings kann mich die Verarbeitung, alles recht billiges und schlecht verarbeitetes Plastik bis hin zu den nicht entgrateten Linsen, nicht so recht überzeugen. Die Idee wiederum, die Smartphone-Kamera zu nutzen, finde ich pfiffig. Auch der Zusammenbau des Geräts durch das Kind weckt ein gewisses Interesse an Zusammenhängen.

Aufgrund der beschriebenen Mängel komme ich über drei Sterne nicht hinaus.


Weiterführende Links:


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Vine Produkttest

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