Montag, 4. Januar 2016

Frank Einstein - Die Jagd nach dem Blitzfinger




Physik gut, Stil naja

*****

Der fiese Edison hat einen bösen Plan: Er will sich mit Hilfe seines Affen - pardon, Menschenaffen - die gesamte Energieversorgung in Midville unter den Nagel reißen; natürlich um die Preise in die Höhe zu treiben und sich so zu bereichern. Da kommt ihm die Erfindung des jungen Genies Frank Einstein gar nicht recht, mit der man kostenlos und unbegrenzt Energie liefern kann.


Die Geschichte ist für die angestrebte Leserschaft (ab 10 Jahren) durchaus spannend, ganz zarte Gemüter sollten zumindest während der besonders spannenden Phase elterlichen Beistand in der Nähe haben. Mit der Rahmenhandlung wird eine Masse Physik an den jungen Leser gebracht; die Eltern sollten zumindest bei einfachen Fragen der Elektrizität darauf vorbereitet sein, gelöchert zu werden - oder aber selbst belehrt, je nach Kind. Ob man dem Kind den naiven Glauben an die praktisch unbegrenzte Tesla-Energie lässt oder sich wissenschaftlich damit auseinandersetzt, ist wohl eine Frage der Erziehungsmethodik.

Was mir überhaupt nicht gefällt, ist die comichafte Schreibweise. Das Buch entspricht nach meinem Dafürhalten in Schriftgröße, Stil und eben diesem Comicstil eher der Zielgruppe 8-10 Jahre, ebenso der teils etwas klamaukhafte Humor.

Mit der Bewertung tue ich mich hier deshalb etwas schwer; letztendlich habe ich mich doch für vier Sterne entschieden, weil mit diesem Buch bereits bei den jungen Lesern ein Interesse an der Physik geweckt werden kann, wie es die Schule oft nicht vermag.


Weiterführende Links:


-
kostenloses Rezensionsexemplar

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen