Sonntag, 31. Juli 2016

Frank Einstein - Die Entführung der Roboter




Künstliche Intelligenz und natürliche Doofheit

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Dem jungen Erfinder Frank Einstein ist das Unmögliche gerade gut genug. Bei seiner letzten Erfindung hat er sich selbst übertroffen: Er hat zwei Roboter geschaffen, die per Blitz zum Leben erweckt wurden. Und mit deren Intelligenz kann er so ziemlich alles schaffen. Besser gesagt: könnte, denn die beiden werden entführt. Nun muss Frank sie retten.


Die Geschichte ist für die angestrebte Leserschaft (ab 10 Jahren) durchaus spannend, ganz zarte Gemüter sollten zumindest während der besonders spannenden Phase elterlichen Beistand in der Nähe haben. Mit der Rahmenhandlung wird eine Masse Physik an den jungen Leser gebracht; die Eltern sollten zumindest bei einfachen Fragen der Elektrizität darauf vorbereitet sein, gelöchert zu werden - oder aber selbst belehrt, je nach Kind. Ob man sich mit dem Kind wissenschaftlich allerdings über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten künstlicher Intelligenz und natürlicher Doofheit auseinandersetzt oder über die Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Antimaterie, ist wohl eine Frage der Erziehungsmethodik.

Das Buch ist angegeben für die Zielgruppe ab zehn Jahre, das kommt etwa hin. Volle Punktzahl, denn mit diesem Buch wird bereits bei den jungen Lesern ein Interesse an der Physik geweckt, wie es die Schule oft nicht vermag.

Das Urteil meines Sohnes (12): Gut ... Sehr gut.


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