Freitag, 30. September 2016

MYKRONOZ Smartwatch Fitnesstracker ZeRound




I walked all night

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Der MYKRONOZ Smartwatch Fitnesstracker ZeRound kommt edel präsentiert in einer Aussteller-Box zusammen mit Anleitung und Ladestation.


Auf den ersten Blick macht die Uhr einen guten Eindruck. Schwarz mit schwarzem Display, auch das Gummi-Armband stört da nicht allzu sehr. Vor Gebrauch muss die Uhr geladen werden; in der Zeit kann man sich schon mal die App holen und installieren. Die Bluetooth-Verbindung stellt man am besten über die App her. Der Tragekomfort der Uhr ist gut, nur das Armband ist recht kurz; ich trage es auf dem letzten Loch. Eine Akku-Ladung reichte bei mir für ca. drei Tage.

Der erste Praxis-Test zeigte (im Vergleich zur Garmin vivoactive) deutlich mehr Schritte auf der Uhr, wobei die Vergleichsuhr natürlich auch nicht geeicht ist. Tendenziell würde ich sagen, bei Spaziergängen bzw. Wanderungen zeigt sie etwa 10% mehr, was mir nicht plausibel scheint. Im Gegenzug misst sie auch Schritte mit "steifem Arm", z.b. mit der Kaffeetasse in der Hand, was die Garmin nicht hinbekommt.

Als Smartwatch kann die Mykronoz auch Benachrichtigungen anzeigen. Diese sind tatsächlich mit bloßem Auge lesbar. Schade finde ich es aber, dass bei Whatsapp-Nachrichten nur der Absender gezeigt wird, nicht jedoch der Inhalt. Telefonieren kann man auch mit der Uhr; sie dient dabei als Lautsprecher und Mikrofon. Interessanterweise funktioniert das Mikro erstaunlich gut, während der Lautsprecher sich als problematisch erwies; je nach Lage der Uhr am Handgelenke war das Gegenüber nur schwer zu verstehen. Mit den Sound-Einstellungen tat ich mich etwas schwer, da diese alle ohne Hilfe an der Uhr vorzunehmen sind; so richtig klar war mir nicht, was ich gerade einstellte.

Die Uhr bietet verschiedene "Faces" (sechs Stück, wenn ich keine übersehen habe), alle nur digital. Angezeigt wird die Uhrzeit beim Bewegen des Handgelenkes, wobei sie für das Tragen am linken Handgelenk ausgelegt ist.

Bleibt der Schlaftracker. Und der bot mir die Überraschung schlechthin: Statt des erholsamen Schlafes, den mir die Garmin vermeldete, hatte ich keinen Schlaf, dafür aber fast 10.000 Schritte auf der Uhr. Zwar würde das erklären, warum ich mich morgens immer so gerädert fühle - glauben mag ich es aber nicht.

Hier besteht eindeutig Nachbesserungsbedarf.


Weiterführende Links:


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Vine Produkttest

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