Sonntag, 9. Oktober 2016

Bluetooth 4.0 Fitness Aktivitäts-Tracker von EFOSHM




Im Tiefschlaf durch die Kurven

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Der Bluetooth 4.0 Fitness Aktivitäts-Tracker wird mit einer zweisprachigen (deutsch / englisch) Kurzanleitung geliefert. Ein Ladekabel ist nicht nötig, da der USB-Ladestecker bereits im Gerät integriert ist.


Vor Gebrauch soll das Gerät 30 Minuten geladen werden. Dazu wird das Uhrenteil abgenommen (nach oben vom Armband weg und dann seitlich ziehen). Der integrierte USB-Stecker kann beidseitig eingesteckt werden, daher sollte man auf die rot blinkende Ladeleuchte achten (die, zumindest bei Anschluss an meinen PC, unglücklicherweise nach unten leuchtet). Die Wartezeit kann man damit überbrücken, dass man die passende App (Zeroner) sucht und herunterlädt.

Im Betrieb läuft der Schrittzähler mit; meistens sind die Werte plausibel. Hin und wieder zählt er allerdings auch ein paar Schritte rückwärts, obwohl ich doch immer nur nach vorne marschiere. Der Schlaftracker liefert nicht immer plausible Werte. So bin ich zwar zu nachtschlafender Zeit mit dem Auto gefahren; dass ich dabei allerdings 2 1/2 Stunden im Tiefschlaf über eine der kurvenreichsten Autobahnen Deutschlands geheizt sein soll, kann ich mir bei allem Vertrauen in meine autofahrerischen Qualitäten nicht vorstellen.

Nachrichten werden bei Eingang angezeigt, das Armband macht mit leichter Vibration darauf aufmerksam. Allerdings werden Whatsapp-Nachrichten nur als solche mit Nennung des Absenders angezeigt, jedoch ohne Inhalt. FB-Messenger wird nicht angezeigt. Die Nachrichten werden immer wieder angezeigt, bis man sie bestätigt - auch wenn man sie auf dem Smartphone schon längst gelesen hat.

Bleiben Tragegefühl und Handling: Obwohl meine Arme nicht unbedingt obszön dick geraten sind, trage ich das Armband auf dem letzten Loch (bzw. den letzten Löchern, denn die Befestigung erfolgt über zwei Pins). Das Tragegefühl empfinde ich als unangenehm, vermutlich wegen der relativen Steife des Armbandes. Das Display lässt sich bei Tageslicht kaum ablesen. Aktiviert wird es entweder durch Druck auf den einzigen Bedienknopf oder durch die Bewegung des Handgelenks. Das klappt links besser als rechts; einstellen lässt sich das nicht.

Wer gute Augen hat und dieses Armband vorwiegend als Schrittzähler einsetzt, kann mit diesem Tracker durchaus im unteren Preissegment den Einsteig wagen. Echte Smart-Funktionen sollte man jedoch nicht erwarten.


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kostenloses Testprodukt

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