Dienstag, 4. Oktober 2016

Samsung Galaxy S7 EDGE Smartphone




Begeisterung pur

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Das Galaxy S7 wird geliefert mit Ohrhörern und Schnelladegerät, dazu ein Simkarten-Slot-Öffner. Dazu gibt es einen USB OTG Adapter. Bei Auslieferung ist der Akku zu 50% geladen.


Nachdem ich vorher das Galaxy S6 hatte, war der Umstieg nicht allzu schwer. Einzig wegen der Datenübertragung machte ich mir Sorgen; offenbar ging es den Samsung-Ingenieuren ähnlich, denn zusätzlich zu den fehlerbehafteten WIFI-Kopierfunktionen kann man mithilfe des beiliegenden OTG-Adapters die Daten per Kabel übertragen. Dies funktionierte auch problemlos. Das Gerät benötigt eine Nano-SIM.

Die Frage nach der Kapazität des Akkus stellt sich der kritische Nutzer natürlich als erstes bei diesem Gerät, ist er doch fest verbaut. Ich komme in der Regel mit einer Akku-Ladung gut über den Arbeitstag; während der Fahrt halte ich es aber doch für ratsam zu laden. Das Schnell-Ladegerät lädt den 3.600mAh-Akku mit 1,6A. Induktives Laden wird unterstützt; ein entsprechendes Ladegerät wird jedoch nicht mitgeliefert. Auch Schnellladen wird unterstützt, wenn man über ein entsprechendes Ladegerät verfügt.

Wie bereits beim S6 besteht das S7 vorne aus Glas, hinten aus Glas, dazwischen ein Metallrahmen. Das herausragende Merkmal dabei ist natürlich das gebogene Display. Die Knöpfe (die Lautstärke wird über zwei Schaltknöpfe gesteuert, was mir besser gefällt als die üblichen Wippen) stehen deutlich heraus, ebenso die Kamera. Alles in allem schick, allerdings ist das Handy dadurch recht glatt und lässt sich weder besonders gut halten noch liegt es sicher auf glatten Oberflächen.

Das mit 5,5" recht große Display ist hochauflösend und hell, gut ablesbar sogar im Sonnenlicht. Die Geschwindigkeit lässt nicht zu wünschen übrig.

Die S6-Kamera war schon ausgezeichnet, beim S7 Edge wurde nochmal nachgelegt. Die Fotos mit der lichtstarken Kamera (Blende bis f1.7) gelingen eigentlich immer und überall, selbst in ziemlich dunklem Umfeld. Bei Selfies hat man die Möglichkeit, das Display als leistungsstarken Blitz ohne übermäßigen Schattenwurf zu nutzen.

Erfreulich ist, dass das S7 Edge staub- und wasserdicht nach IP68 ist. Ich würde es zwar nicht mit Gewalt darauf anlegen, aber man muss nicht in ständiger Panik leben.

Angesichts der Fülle der Funktionen ist die Suche hilfreich, mit der man eigentlich alles wiederfindet, auch die oft gut versteckten Systemfunktionen. Mit Smart Lock kann man in vertrauter Umgebung (zu identifizieren über GPS, WLAN oder Bluetooth, auch per Trageerkennung, per Stimme funktioniert bei mir nicht) entfällt auf Wunsch die Notwendigkeit der Passwort-Eingabe.

Dass Samsung sich entschlossen hat, den Akku fest zu verbauen, halte ich für unglücklich. Dies ist dem Käufer jedoch durch die Produktbeschreibung hinreichend bekannt, so kann sich jeder selbst entscheiden. Zumindest hat man beim S7 Edge wieder die Möglichkeit, den Speicher mit einer MicroSD-Karte nachzurüsten. Auch die superglatte Oberfläche sehe ich mit Fragezeichen, ist aber auch Geschmackssache. Alles in allem hält man mit dem Galaxy S7 allerdings ein High-End-Gerät in der Hand, das auf ganzer Linie dem Stand der Technik entspricht.


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